Fernweh im Regen

Letztes Wochenende sind in Geldern wieder die Straßenmaler an den Start gegangen und trotz widriger Wetterbedingungen waren wir natürlich mit dabei.

Das Motiv war eine Collage aus Reisefotos meiner lieben Kollegen bei Entdeck die Welt aus Oberhausen und Amsterdam und erlaubte eine nette Mischung aus „Zeichnen“ und „Malen“ – also „filigrane Feinarbeit“ und „druff mit der Farbe“. Angesichts des Wetters wurde es aber eher ein „druff mit der Farbe, bevor es wieder regnet“, wo dann abwechselnd jeweils eine von uns den Pavillon festhalten musste, weil es zudem noch ziemlich gestürmt hat. Muss man ja auch mal mitgemacht haben – nicht! Jedenfalls bin ich angesichts der Umstände mit dem Ergebnis ganz zufrieden (ich glaube/hoffe, Steffi, du auch :)) und ich muss gestehen, beim Portrait bin ich auf den Geschmack gekommen ;-).

Achso, witziges Detail am Rande: mit dem Koffer hatte ich mir eigentlich in den Kopf gesetzt, mal ein 3D-Element mit der aktuell viel eingesetzten längenanamorphotischen Verzerrung (ich hoffe, ich habe das richtig geschrieben) auszuprobieren. Ich war positiv überrascht und gleichzeitig ein wenig enttäuscht wenn die Leute vorbei strömten und meinten „Boah, guck mal der Koffer“ – während wir dem Wetter trotzend künstlerische Feinarbeit am restlichen Motiv leisteten. Nächstes Mal also vielleicht besser nur der Koffer?

 

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Geldern und Straßenmaler

Ich habe grad ein Überbleibsel aus meiner Schulzeit ausgegraben (na ja, eigentlich hängt es an der Wand und ich habe es fotografiert):

Druck: Geldern und Straßenmaler

Ja, es ist wirklich ein Holzschnitt und nein, das war nicht meine Idee (ich kann mich erinnern, ich habe es gehasst). Heute, mich ein wenig Abstand zu den schmerzenden Händen, finde ich das Ergebnis ganz gelungen (Eigenlob stinkt, ich weiß). Die Aufgabe damals war unsere Stadt zu Holz zu bringen und das was für mich an Geldern damals schon im Vordergrund stand, war der Straßenmalerwettbewerb. War jemand schonmal in Geldern und erkennt die restlichen Bestandteile? 😉