Die Dame aus Jaipur

Auf der Suche nach einem potentiellen Straßenmalermotiv stieß ich auf der Arbeit auf ein wundervolles Foto einer lieben Kollegin von einer Dame, die ihr in Indien – genauer gesagt, in Jaipur – begegnet ist.

Neben den leuchtenden Farben hat mir vor allem der positive Ausdruck in ihren Augen gefallen. Das Portrait habe ich als Probelauf mit Faber Castell Polychromos festgehalten. Besonders anspruchsvoll fand ich die leichten Strukturen und Färbungen in der Haut – „richtige“ Falten finde ich da fast noch einfacher bzw. fehlt mir für Anderes teilweise ein wenig die Geduld. Aber Übung macht den Meister 😉

Der Hintergrund im Original ist recht hell und ich wollte, dass sich die leuchtenden Farben des Kopftuchs deutlicher davon abheben. Diese Version mit dem schwarz-rotbraunen Hintergrund gefällt mir aber noch nicht – es passt nicht zum Lichteinfall im Gesicht und wirkt daher unnatürlich. „Für die Straße“ muss ich da nochmal in mich gehen. Im Übrigen habe ich für mich beschlossen, dass die Polychromos für flächige Hintergründe echt nervig sind (Thema Geduld und so….). Fürs nächste Mal werde ich mir mal ein paar Pan Pastell Farben anschaffen.

Die Fotos sind bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen entstanden. Das letzte, fertige Bild zeigt es bei Tageslicht und gibt die Farben am besten wieder.

Der Mann aus Ecuador

Vor einigen Jahren entstand in einem kleinen Dorf in Ecuador ein wunderschönes Foto von einem sehr freundlichen Mann.

Geschossen hat das Foto der Mann meiner Kollegin, die  Ecuador ihre Heimat nennen darf. Ich habe, nachdem ich das Foto zu ersten Mal gesehen habe, 2 Jahre gebraucht, bis ich mich daran traute, diesen Herrn auf Papier zu „bannen“.

Zeitgleich mit der Fertigstellung dieses Bildes ist meine Kollegin wieder in der Heimat unterwegs. War wieder im gleichen Dorf. Der Mann ist immer noch da. Und sieht noch ganz genauso aus wie damals 🙂

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Begleitet von einem Sadhu

Dieser Herr indischer Herkunft hat mich durch die letzten Monate begleitet. Eine Herausforderung und gleichzeitig eine tolle Erfahrung 🙂 vor allem der Bart! Hier ist noch viel Luft nach oben, aber ich werde fleißig weiter üben!

Gemalt mich Faber Castell Polychromos auf DIN A 3 Zeichenpapier.

Turban

Turban

Stirn

Obere Gesichtshälfte

Fast fertigFinished

Introducing Polychromos

Da ich meine linke Hand grad schonen muss, heute wenig Text, dafür mehr Bilder (Zeichnen geht bei mir besser mit rechts ;-))

Nachdem ich mich noch eine kurze Zeit mit meinen Grundschul-Buntstiften herumgeplagt habe…

Portrait

…habe ich mich überzeugen lassen und die Polychromos bestellt. Hier sieht man am linken Auge ganz schön den Unterschied beim Farbauftrag, während am rechten Auge das Papier bereits seinen Geist aufgegeben hat:

Portrait Polychromos

Die Farbintesität ist echt super, der Farbauftrag schön weich möglich. Bin voll zufrieden 🙂

Portrait

Portrait

 

Ein Mann, vier Wörter

Ich. brauche. andere. Bunstifte.

Ein Mann, vier Wörter

Diese von mir vor Jahrzenten erworbenen Grundschulbuntstifte reichnen einfach nicht mehr, wie man auf diesem (zugegebenermaßen schlecht belichteten, aber ungeshoppten) Foto erkennt. Schwarz wird nicht schwarz, die Farben zu blass, das Papier überansprucht, keine Deckkraft. Meh. Aber ich versuche, das Beste daraus zu machen 😉

Eine schöne Gelegenheit, mal darüber nachzudenken, welche Investition sich lohnen könnte – Prismacolor oder Polychromos? Was eignet sich besser für Portraits? Wie sind eure Erfahrungen?