Picasso aus der Bücherei

Ein begabter Mensch mit einem interessanten Gesicht – zumindest wenn man die Welt aus der Sicht von Dalí betrachtet:

Salvador Dalí: Portrait of Picasso

In ca. 4×4 Meter Größe sieht das dann so aus:

Das war unser „letzes Mal“ in der Kategorie Jugendliche (2002) und wir haben damit tatsächlich den 1. Platz gemacht. Man beachte, unsere Version ist ein wenig rotstichiger. Das rührt daher, dass die Kopie mit der wir gearbeitet hatten, eine leichte Farbverzerrung hatte.

In diesem Zusammenhang fiel mir wieder ein, wie empört ich dieses Jahr über den Dialog einer jungen Familie war, den ich zufällig mitbekam. Damals – also 2002 – sind wir mit Sack und Pack in die Bücherei marschiert und haben ganze Nachmittage damit verbracht, in Kunstbüchern zu wühlen um ein geeignetes Motiv zu finden. Heute geht das so: „Julian wollte erst gar nicht mitmalen weil er nich wusste was er malen soll. Gestern abend haben wir dann einfach mal „Blume“ gegoogelt und das was uns am besten gefiel, das malt er jetzt.“

Ich gebe zu, beim Kopieren („auf die Straße bringen“) berühmter und anspruchsvoller Bilder würde ich heute immer wieder auf Google zurückgreifen – aber ist es schon so weit, dass Kinder ohne Google nicht mehr wissen wie eine Blume aussieht?

 

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