kleine Häppchen

vom NY Trip gibts ab jetzt. Ich roll das Ding mal von hinten auf und fange beim Rückweg an.

Um ca. 13:00 (NY) kamen wir am Flughafen in Newark an und weil ich meinen Flug nicht auf der Tafel finden konnte, haben wir uns leider früh trennen müssen, damit ich der Sache auf den Grund gehen konnte. An dieser Stelle hoffe ich, dass wenigsten Özzy und Kati heile angekommen sind 😉

Der Anfang

Wie sich herausstellte, wurde die Flugnummer geändert, was sich aber schnell klären ließ. Danach hieß es also warten, bin ich irgendwann feststellen musste, dass der Flug von Newark (EWR) nach Chicago (ORD) Verspätung hatte – statt 4:45 jetzt 6:00 pm. Ok, das hieß, ich hatte theoretisch 15 Minuten zum Umsteigen in Chicago….aber was wenns nicht passt? Ich (flug-unerfahren) also zum Schalter: Unwetterwarnung in Chicago, kein Flug dort oder in die Richtung darf starten. Ok, das hieß auch, dass mein Anschlussflug vermutlich Verspätung haben würde. Aber selbst wenn nicht, ich müsste es schaffen (laut Schalterfrau).

1. Versuch (EWR)

Um 6:00 pm gings dann also los. Geboardet, Sicherheitseinweisung, weg vom Gate. Glücklich, dass es nicht noch später geworden war, sitz ich also am Fenster und guck, wie wir auf die Rollbahn fahren…..oder auch nicht. Nach einer gekonnten Drehung stehen wir wieder am Terminal – wäh!

Chicago hat sich wieder gemeldet, wir dürfen erst um 7:00 starten. Alle wieder raus und warten. Ich stelle mich als geistig darauf ein, den Anschlussflug nach Lansing nicht zu bekommen und erfahre: das ist der letzte Flug an diesem Abend. Tolle Wurst!

Ok, keine Panik.Zur Not muss ich halt umbuchen und mir ein Hotel suchen….oh, warte: bei Wetterverschulden wird kein Hotel gezahlt…..also die Nach in Chicago am Flughafen verbringen. Muss nicht sein, gibt aber schlimmeres.

2. Versuch (EWR)

Um 7:00 verlassen wir tatsächlich das Terminal!!!! Als Entschädigung gibts die Boardunterhaltung kostenlos. 2 Folgen Bones später landen wir auch schon, es ist 8:25 (Chicago = – 1 Std).

Ich hechte also raus (mittlerweile 8:45) und der Anschlussflug ist tatsächlich noch nicht weg. 9:00 solls losgehen. Einen gekonnten Sprint durch 2 Terminals später stehe ich also nass geschwitzt und aus der Puste am Gate und die haben noch nicht mal angefangen zu boarden!!! Mittlerweile steht der Timer auf 9:25 – soll mir egal sein, hauptsache ich kriege den Flug!!!

Das Drama nimmt seinen Lauf (ORD)

So nach und nach erfahre ich dann, dass dies der erste und letzt Flug nach East Lansing an diesem Tag ist – alle verschoben und umgebucht – die Kiste ist also voll. Daher muss schnell noch Gepäck vom Frachtraum in den Passagierraum umgeräumt werden weil wir sonst zu schwer sind (macht Sinn, ne?).

9:44 Ansage: Wir fliegen gleich los (in East lansing ist es mittlerweile 10:45, ich hätte um 9:20 landen sollten)

10:05: hier klappert was, das müssen wir noch klären.

10:30: ein Passagier (John) fragt: können wir keinen anderen Flieger nehmen? Nachher lassen die uns nicht mehr starten. Antwort: Nein nein, wir haben noch Zeit, es ist kein anderer Flieger bereit.

11:05: Juhu!!!! Wir starten!!! Weg vom Gate uuuuuuuund…..Stop! Es klappert immer noch, wir müssen zurück

11:30: alle nochmal raus, wir wechseln jetzt den Flieger (auf einmal war einer da)

12:00: Durchsage im Terminal: es ist zu spät, wir dürfen nicht mehr starten.

Gute Nachricht: JETZT zahlt United das Hotel

Schlechte Nachricht: nächster Direktflug nach Lansing wäre 8:00 am Dienstag abend – nerv

In der Schlange am Service Schalter lerne ich dann auch John kennen, einen rüstigen Renter, der grad aus Australien kam – ein Trip von seiner „Bucket List“. Ich bin ganz froh jemanden zu haben, der in dieser Situation native speaker ist, ich bin nämlich viel zu fertig und eingeschüchtert um mich gegenüber der Dame am Schalter durchzusetzen. John besorgt uns also einen Platz um 7:00 morgens nach Detroit mit Anschluss nach Lansing. Super!

gegen 1:00 sind wir dann auch im Hotel (Intercontinental). Nach einer ziemlich kurzen Nacht, in der ich NICHT geschlafen habe (obwohl das Bett saubequem war) gehts also los und weiter Richtung Detroit und problemlos weiter Richtung Lansing. Mittlerweile sind wir zu fünft im gleichen Boot (d.h. Chicago-Gestrandete) und überrollen quasi den United Schalter in Lansing, denn das Gepäck ist natürlich nicht da (ich warte übrigens immer noch, es ist jetzt 5:30, könnte Mitternacht werden wurde gesagt, wenigstens bringen sie es zu Hause vorbei). John und seine Frau bestehen noch darauf, mich nach Hause zu fahren (was ich natürlich dankend annehme) und um 12:00 heute mittag bin ich endlich daheim!!!

Auf der einen Seite: ein Tag ohne Schlaf, mit viel Ärger und viel Stress

Auf der anderen Seite: tolle Leute kennengelernt und kostenlos knapp 4 Std in DIESEM Zimmer verbracht:

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